Zarische Truppen, Krasnaja Poljana, 21.5.1864

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Mittwoch, 21. August 2019

Biologischer Rassismus bei Anna Veronika Wendland

Die Historikerin Anna Veronika Wendland präsentiert sich gerne so, als würde in eine rechte Ecke gedrängt allein aufgrund der Tatsache ihrer Atomkraftbefürwortung. Gegebene Schnittmengen mit der AfD im energiepolitischen Bereich führten dazu, daß ihre Argumentation nicht als solche wahrgenommen (ihr in der Sache nicht begegnet) würde; sie werde aufgrund oberflächlicher "Kontaminationslogik" eingeordnet und hinter dieser Praxis verberge sich geistige Intoleranz (bzw. Unduldsamkeit).

In Wirklichkeit äußert sich die Marburger Historikerin selbst immer wieder rassistisch. Meine Kritik aht sie sich zugezogen, (d.h. nicht aufgrund ihres politischen Engagements, das sie nebenher zu ihrer akademischen Laufbahn ausübt), da sie verbal übergriffig und abwertend vorgegangen war in einer FB- Diskussion, die wir über antimuslimsiche Stereotypen bzw. Leugnung des Genozids an den Tscherkessen geführt hatten und sie die Thematisierung staatliche Repressionen gegen (Minderheiten-)Aktivisten und freier Wissenschaft  wie einen in unzulässigen Gesprächsgegenstand behandelte. Mir war zudem eine gewisse (habituelle) Nähe A. V Wendlands zum prorussischen Völkermordleugner J. Baberowski aufgefallen. Ich hatte mit meinen blogposts somit als Erste ihre rechtspopulistischen Anwandlungen (damals nur in Ansätzen erkennbar) kritisiert.

In mindestens einem Falle hat A. V. Wendland nicht nur ethnozentrischen Positionen und kulturrassistische Überlegungen (etwa über "Stammeskulturen" und Muslime)  geäußert, sondern sich indirekt auch auf biologische "Rassenlehren" bezogen. Die Aussagen Wendlands zu einer angeblich angeborenen  "Fremdenfurcht", die ich zunächst auf facebook kommentiert hatte, stellen zugleich ein Beispiel für ihr fachlich unbedarftes (aggressives) Vorgehen gegenüber Kritik an rassistischen Einstellungen dar.























Ich gebe im Folgenden meinen früheren FB-Post hierzu inhaltlich unverändert, mit lediglich orthographischen Korrekturen versehen, wieder:

»A. V. Wendland:   Rassismus - neurechte Ignoranz/Abwehr - aggressiver Antiintellektualismus



Wendland ist kein unbeschriebenes Blatt (wer mir auf FB folgt, weiß bereits einiges über sie). Die Historikerin, die auch bei H. M. Broders "achgut" publiziert, verbreitet gerne das Narrativ, alleine ihre energiepolitischen Positionen sorgten für Schnittmengen mit der AfD; sie würde aufgrund ihrer "dissidentischen" Haltung zum Nuklearausstieg fast schon verfolgt (von mir u.a.) und somit auf unfaire Weise in eine schmuddlige Ecke gerückt.Tatsächlich bin ich mit ihr aneinandergeraten, weil sie auf aggressive Weise das Vorhandensein russischer Repressionen gegen die Tscherkessen (als ethnische Minderheit im Westkaukasus, nachdem diese im 19. Jahrhundert im Zuge einer gewaltsamen russ. Aneignung des Gebiets weitgehend "gesäubert" wurden) in Abrede stellte & als Art Hirngespinst meinerseits abtat. 


Später noch hat sie der Streit mit mir offenbar so sehr beschäftigt, daß sie mich weiterhin im Netz verleumdete (ohne weitere Interaktionen, denn da war sie von mir schon längst blockiert). Auch ist sie dem neurechten Völkermordleugner Jörg Baberowski, der gerne Andere als "irre" bezeichnet, weiterhin in irgendeiner Form zugetan. An Auseinandersetzung über eine faktische Ebene ist kaum zu denken, denn an dieser (von mir längst bereitgestellt) zeigte sie kein Interesse. 

Etliche "achgut"- u. "Novo Argumente"-Beiträge später kristallisiert sich A. V. Wendlands Tendenz zu neurechtem Gedankengut und Verständnis für geschichtsrevisionistische wie rassistische Positionen weiter heraus. Auf FB formuliert Wendland regelmäßig rassistische Kommentare, d.h. solche, die entweder neurechte Erzählungen/ Ideologieelemente verharmlosen oder direkt selbst bedienen. Z.B, wenn sie öffentlich, laut, plump, überheblich/dominant u. "belehrend"... kundtut, was "Rassismus" sei und was nicht zu "Rassismus" als gesellschaftlichem Phänomen gerechnet werden dürfe: Unter einem eMedienbeitrag zur #MeTwo-Debatte [1] behauptete Wendland, eine Körperhaltung könne keine rassistische Einstellung zum Ausdruck bringen. 


Sie spricht damit einem 24-jährigen Studenten seine Rassismuserfahrungen ab, mit Verweis auf angebliche "Natürlichkeit" von Abwehrreaktionen/Angst, wenn Menschen mit "Fremden" konfrontiert seien. Dabei übergeht sie, und das darf einer Kulturwissenschafterin eigentlich gar nicht passieren: "Fremdheit" und "Fremdsein" sind sozial konstruierte Kategorien bzw. Auffassungen darüber, was "fremd" ist, entstehen in einem bestimmten kulturellen Kontext und können variieren. Vermutlich meint sie selbst auch u.a. so etwas wie Haut-/Haarfarbe u. Frisur. 

Derjenige, der in den Augen von Angehörigen der deutschen Mehrheitsgesellschaft "fremd" aussieht, mag in der schwäbischen oder hessischen Provinz geboren sein, den lokalen Dialekt sprechen, Schule und Ausbildung in Deutschland absolviert haben, die deutsche Staatsangehörigkeit besitzen etc., etc. etc., wird aber vermutlich auf manche Mitreisende in der Straßenbahn z.B. "fremder" und "bedrohlicher" wirken, als etwa der Koreaner, der im Businesslook und mit ICE/1. Klasse zur Frankfurter Messe fährt und kein Wort Deutsch spricht. Wenn ich z.B. fest meine Tasche umklammert halte, weil ich eine junge Auszubildende als "Zigeunerin" identifiziert habe, handle ich rassistisch. Körpersprache (z.B. Zurückweichen vor anderen Fahrgästen/ Abwendung vom Sitznachbarn) bildet ein Zeichensystem wie andere menschliche Äußerungen auch und kann sehr wohl Abneigung/Vorurteile/Haß etc. ausdrücken. 

Es geht m. E. deutlich aus Wendlands Kommentar hervor, daß die Historikerin (im rechtspopulistischem Umfeld verortet) auf Negation/Zurückweisung von Kritik an gesellschaftlichen Verhältnissen u. Leugnung der Pervasivität rassistischer Verhaltens in Deutschland aus ist. Dazu benutzt sie Vorstellungen, die antiquiert sind bzw. so gar nicht der aktuellen Höhe wissenschaftlicher Erkenntnisse entsprechen und verbindet sie mit "Kritik" an einer scheinbar überbordenen, gesellschaftlich erstickenden/lähmenden "Political Correctness". Sie bringt ihre "Irrlehren" jedoch vor mit der Autorität der Geisteswissenschaftlerin, als die sie öffentlich identifizierbar ist. Diese Rolle müßte ihr - samt der eigenen Verantwortung - auch bewußt sein. 

Die Darstellung von "Fremdenfurcht" (oder "Fremdenscheu") als quasi natürlicher, angeborener Verhaltensweise (die dem Selbstschutz diene) wurde in neurechten ideologischen Zusammenhängen propagiert. Als "wissenschaftliche" These wurde diese Behauptung u.a. von dem österreichischen Zoologen u. Evolutionsbiologen Irenäus Eibl-Eibesfeldt vertreten [2]. Von ihm wurde in Zusammenhang mit einer (negativen) Bewertung von Immigration in europäische Staaten auch die Formulierung "kulturferne Ausländer" verwendet [3].Seine biologistischen Erklärungen zu angeblich "stammesgeschichtlichen" Ursprüngen modernen menschl. Verhaltens fügen sich zusammen mit sozialdarwinistischen Vorstellungen [4]. 

In der heutigen Ethnologie wird "Fremdenfurcht" (= "Xenophobie") dagegen als etwas angesehen, das unter bestimmten soziopolitischen Umständen (Nationalstaat etc.) aufkommt und sich auf spezifische kulturelle Muster stützt [5]. Psychologische Studien legen nahe, daß "Rassismus" (nicht deckungsgleich mit "Fremdenfurcht") als Defensivmechanismus sogar mit ungefestigten Persönlichkeitsstrukturen u. Unsicherheit hinsichtlich der eigenen Identität einhergeht und  nicht eine "gesunde" Reaktion ist [6]. 

Eine biologistische, pseudowissenschaftliche Untermauerung (auch: Rechtfertigung) von Rassismus als "Fremdenfurcht" in Anlehnung an Eibl-Eibesfeldt und dessen Lehrer Konrad Lorenz wurde etwa auch von Henning Eichberg, einer prominenten Gründungsfigur der Neuen Rechten und Erfinder des Begriffes "Ethnopluralismus", propagiert [7]. Ob Dr. A. V. Wendlands krude, wissenschaftsferne Auffassungen von "Fremdsein" & "Rassismus" (leider in "belehrender" Form an allgemeinere Öffentlichkeit gerichtet) - direkt den einschlägigen Schriften entnommen wurden oder vermittelt über neurechte Kreise/z.B. auch unbewußt aufgeschnappt bei ihr ankamen, weiß ich nicht. 

Es zeugt allerdings von Unwissen und Reflexionsarmut, überhaupt als Geisteswissenschaftler solche kruden, verkürzenden (biologistischen) Konzepte zu vertreten, auch von mangelnder Bereitschaft, sich mit den Grenzen des eigenen Wissens auseinanderzusetzen, das, was das eigene Fach liefert, als endlich anzuerkennen und dann jeweils auch andere Formen von Fachwissen/ Expertise (diese kann auch praktischer Natur sein) gelten zu lassen. Die Aggressivität (O-Ton: "Das ist Blödsinn"), mit der sie gegen akzeptierte wissenschaftliche Einsichten vorgeht u. an deren Stelle ihr eigenes (politisch-ideologisch geprägtes) "Alltagswissen" setzt, hat Wendland mit (rechts-)populistischen & querfrontigen Akteuren gemein: "Universalgelehrtes" Herumdilettieren. 

[1] https://www.zeit.de/campus/2018-08/rassismus-deutschtuerken-debatte-deutschland/komplettansicht
[2] https://www.br.de/themen/wissen/humanethologe-irenaeus-eibl-eibesfeldt-100.html 
[3] https://web.archive.org/web/20140819083330/http://www.estelmann.com/private/eibl1.htm
[4] https://de.indymedia.org/node/6815 und http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13493351.html 
[5] https://www.african.cam.ac.uk/images/files/articles/comaroff [6]https://www.psychologytoday.com/us/blog/out-the-darkness/201801/the-psychology-racism 
[7] Thomas Pfeiffer: »Wir lieben das Fremde – in der Fremde« Ethnopluralismus als Diskursmuster und -strategie im Rechtsextremismus. In: Schellhöh/Reichertz/Heins/ Flender (Hrsg.): Großerzählungen des Extremen, Bielefeld 2018, S. 38«

Als Ergänzung zu obigen Korrekturen sei hier noch mal unterstrichen, daß Rassismus sich keineswegs auf explizite Abwertungen bzw. aktive Ablehnung von beispielsweise "anderen Rassen" beschränkt. Rassistische Einstellungen können auch un(ter)bewußt weitergereicht werden. Eine Kontrastierung von manifestem, "wirkliche[m] Rassismus" mit latenten Mustern, wie sie A.V. Wendland vornimmt, ist sozialwissenschaftlich gesehen unsinnig. Ich empfehle, hierzu auch ein Interview mit Robin DiAngelo in Die Zeit nachzulesen. Die amerikanische Soziologin erklärt darin u.a.:

"Meistens, wenn Weiße über Rassismus sprechen, herrscht die Idee vor, dass Rassisten böse Individuen sind, die absichtlich und bewusst andere Menschen aufgrund ihrer Herkunft verletzen wollen. Deshalb sehen Weiße meist nur expliziten Rassismus: Sie müssten das N-Wort sagen, bevor viele Weiße Sie als Rassisten sehen würden. Aber wenn das meine Vorstellung eines Rassisten ist, werde ich mir als Weißer niemals eingestehen können, dass auch ich mich rassistisch verhalte. Denn das würde mich zu einem schlechten Menschen machen."

Meine Kritik an ihren Aussagen zu "Angst vor Fremden" muß A. V. Wendland oder mutmaßlich mit ihr assoziierte Personenkreise so sehr gestört haben, daß mein ursprünglicher FB -Post mittlerweile nicht mehr auf meinem account zu sehen ist. Facebook hatte ihn gelöscht, da er (obwohl auch ein grenzverletzender, rufmörderischer Kommentar Wendlands zu mir, den ich zwecks Kommentierung als Screenshot eingestellt hatte, zeitgleich  von FB inkriminiert wurde, ohne daß das Original verschwunden wäre) gegen Community-Standards verstoße. Solch eine Vorgehensweise wählt facebook regulär dann, wennFB-Posts etliche Male bzw. systematisch von einer ganzen Gruppe gemeldet werden. Es zeigt sich hiermit auch (indirekt), daß rechtspopulistische Kreise, die selbst (aus taktischen Gründen) "Pluralismus" anmahnen, gerade keine  Kritik, keine toughen Auseinandersetzungen (jenseits von "Lagerdenken") fördern bzw. willkommen heißen. 
 






Sonntag, 20. August 2017

A. V. Wendland und der braune Mob (G-N)

Marburger Historikerin implementiert FB-Hetzmob, der Abgrund an braunen und ressentimenthaften Meinungen/Haltungen eröffnet

Dieser Blogpost stellt eine Fortsetzung des vorherigen dar, in dem es um die Reaktionen der Historikerin A. V. Wendland und ihrer Fangemeinde ging, nachdem meine Kollegin meinen ersten kritischen Beitrag zu ihrer rechtspopulistischen Rhetorik bzw. ihre publizistische Beteiligung an unseroösen Projekten wie "Achse des Guten" und "Novo Argumente" zur Kenntnis genommen hatte.
Ich möchte mit einer Analyse des Fan-Mobs aufzeigen, wie "hate speech" und personalisierte Angriffe gegen mich und (indirekt oder direkt) auch mein Forschungssujet einhergehen mit politischen Äußerungen und Ansichten  der Beteiligten, die auf allgemeinere Haltungen verweisen und die evtl. sogar auf eine diesbezügliche (rechtspopulistische bis rechtsextreme) Agenda schließen lassen. 

Die Ansichten, wie sie untenstehend per Beispielen vorgeführt werden, reichen von diffuseren Ängsten in Bezug auf Flüchtlinge und Migrante bis hin zu klaren Bekenntnissen zu AfD oder LKR (eine AfD-Abspaltung, früher unter der Abkürzung "ALFA", jetzt als "Liberal-Konservative Reformer" bekannt) und zu Anerkennung für die Identitäre Bewegung. Mir ist wichtig, mit u.a. diesem Blogpost zu verdeutlichen, daß rechtsgerichtete (bzw. auch querfrontige) Ansichten  sowie Verhaltensweisen, die zu deren Durchsetzung bzw. Normierung eingesetzt werden - wie etwa das Shaming per diffamierender Online-Kommentare - auch in eigentlich "bürgerlichen" Milieus ein Zuhause finden. Es sind nicht immer die grölenden Nazis, die mit Protesten auf der Straße für eine Beschädigung demokratischer Strukturen und Erosion von menschlichen Werten sorgen. 

Zumindest die fehlende Rücksichtnahme und Toleranz gegenüber anderen Ansichten hat sich schon sei längerem auch in einem gebildeteren Milieu etabliert und sind bereits seit Jahren u.a. auch an den Universitäten bzw. in einem akademischen Bereich zu finden. Mangelnde Offenheit für wissenschaftliche Ansätzen, die mit rassistischen Befangenheiten bzw.  politischen Vor-Überzeugungen von Arbeitgebern nicht so recht zusammenpassen, wurden ein Hindernis für die Verwirklichung meines Forschungsprojektes während meiner Zeit als wissenschaftliche Angestellte an der Universität Tübingen. Allerdings wurden solche Ansichten damals noch eher als alltägliche, Selbstverständlichkeit in oftmals nur informalem Rahmen geäußert, waren (noch) nicht Teil eines explizites Streben nach Hegemonie bzw. Umsturzes bestehender Strukturen. Ich nenne das Phänomen der Toleranz gegenüber rassistischem und islamophobem Gedankengut unter Akademikern (etwa bei Hochschuldozenten oder Jouranlisten) bzw. in der soziologischen "Mitte" der Gesellschaft darum auch  die "Pegida vor der Pegida".

Wie versprochen gebe ich hier noch eine Aufschlüsselung der zahlenmäßigen Verhältnisse:
Insgesamt hatten sich 50 verschiedene Kommentatoren (mit teils mehreren Kommentaren pro Person) am Wendland-Thread beteiligt. Davon äußerten sich 11 in positiver Weise zu meinem Artikel oder meiner Arbeit, fragten kritisch bei Wendland nach, äußerten sich neutral/differenziert oder hinterließen Bemerkungen, die zu knapp, uneindeutig oder vage waren, um sie als "für" oder "wider" einordnen zu können.

Von den restlichen 39 ressentimenterfüllten Kommentatoren, die sich auf die verzerrende, personalisierende Replik Wendlands einließen, läßt sich hinsichtlich der politischen Orientierung folgendes sagen:
  - 4 weisen eine linksextreme (z.T. russozentrische) Herkunft/Einstellung auf, wobei eine linke Orientierung auch Brückenschläge ins rechte, islamophobe Lager keineswegs ausschließt
  -  10 weisen politisch "durchmischte" oder mittigere Orientierungen auf (mehrheitlich  mit Anbindungen an die FDP), oder sie lassen sich aufgrund fehlender Informationen bei Facebook (Privatheit-Einstellungen) nicht klar politisch zuordnen, d.h. sie geben keinen Aufschluß über ihre sonstige politische Haltung
- für 25 Profile, d.h die Hälfte aller Beteiligten,  lassen sich ressentimentgeladene Ansichten und xenophobe oder direkt rechtspopulistische Einstellunge nachweisen

Von diesen 25 ressentiment- oder haßorientierten Kommentatoren wiederum   lassen sich 17 dem AfD- und Pegida-Spektrum zuordnen, die vom deutschen Verfassungsschutz beobachtete Identitäre Bewegung stößt bei immerhin 8 Diskussionsteilnehmern auf offene Zustimmung oder Sympathien. (Ein Teil der FB-Profile orientiert sich sowohl an Pegida/AfD/LKR als auch an der Identitären Bewegung, deckungsgleich sind die jeweiligen Sympathisantengruppierungen aber nicht).

 Natascha Gorelik 

https://www.facebook.com/Jonathanahlia
1.


2. - keine offene like-Liste -

Verdachtspflege gegenüber Flüchtlingen im September 2015, geäußert anläßlich folgendem Diskussionseinwurf durch mich, Interpretation eines Facebook-Hetzpostes als alternative Ergänzung zum medialen "Mainstream":





3. Orientierung an der bekannten "Islamkritikerin" Zana Ramadani:
https://www.facebook.com/Jonathanahlia/posts/10212627920270445


Angst vor Epidemien durch die räumlich nahe Einquartierung von Flüchtlingen:
https://www.facebook.com/Jonathanahlia/posts/10207541911643408


(Die Vorstellung, Muslime seien Träger ansteckender Krankheiten, die sie aus dem Orient mit nach Europa brächten, gehört zu den klassischen, bereits mehrere Jahrhunderte alten anti-muslimischen Stsereotypen, siehe Mohammad R. Salama: Islam, Orientalism and Intellectual History, London/New York 2014, S. 132 ff) 


Yul Hoffann

https://www.facebook.com/yul.hoffmann

1. 

2. - keine öffentliche like-Liste -

AfD-freundlich:
https://www.facebook.com/yul.hoffmann/posts/10208982064215531



Pegida-freundlich:
https://www.facebook.com/yul.hoffmann/posts/10208043257425948



Und nun mit vereinten Kräften:
https://www.facebook.com/yul.hoffmann/posts/10207870711112398



Bps. für eine Verlinkung von "achgut"-Artikeln:
https://www.facebook.com/yul.hoffmann/posts/10209993622183848 


Gegner der Tichy-kritischen Kampagne von "Scholz & Friends":
https://www.facebook.com/yul.hoffmann/activity/10208359872261121



3. Adaptation rechtspopulistischen Vokabulars ("Gutmenschen"):
https://www.facebook.com/yul.hoffmann/posts/10209725343197041 


Haltung zum Islam-Europa-Verhältnis, Angst vor "Islamisierung":
https://www.facebook.com/yul.hoffmann/posts/10208044601739555



"Ron Jeremias"
https://www.facebook.com/profile.php?id=100008851634851
Arbeitet sich gerne an muslimischen Facebook-Nutzern ab, tritt u.a. im "Tichys Einblick"-Umfeld auf; scheint sich von "Islamthemen"quasi  magisch angezogen zu fühlen. Freunde von mir kennen ihn als ausfallend und beleidigend. (Und: Wer "Ron Jeremias" blockiert, lernt möglicherweise gleich eine ganze Reihe weitere Facebook-Profile unter anderem Namen, aber mit gleicher Aufmachung, kennen....)

1.



2. Auswahl an facebook-Likes: KuffarFakten, Kathrin Rommel (Liberal-Konservative Reformer), Konrads Erben, Prof. Dr. Jörg Meuthen (AfD), Stephan Grigat, Dr. Konrad Adam (AfD), Novo-Argumente, Michael Klonovsky, Imad Karim, konkret, Taper im Nirgendwo, Junge Freiheit, Achse des Guten, Lizas Welt, Werner J. Patzelt, Nicolaus Fest (AfD), Michael Miersch



3. Muslime = Terror:
https://www.facebook.com/photo.php?fbid=1712165119088526&set=a.1533751603596546.1073741828.100008851634851&type=3&permPage=1


"Tichy" geht ganz faktenbasiert vor:
https://www.facebook.com/permalink.php?story_fbid=1703759533262418&id=100008851634851



(Rainer Klute)
https://www.facebook.com/rainer.klute 
Vorsitzender von Nuklearia e. V.; homophober, kreationistischer evangelikaler Christ; ehemaliger Politiker der Piratenpartei;


1.


2. Like-Liste: Birgit Kelle, Michael Miersch, viele Pro-Atomkraft-Likes, ansonsten nicht besonders auffällig; Trifft sich - anscheinend ausschließlich zum Zwecke des Pro-Atom-Lobbyismus - mit AfD-Vertretern:
https://www.facebook.com/Instutitioen/videos/594699440726636/


3. -  (kaum politische Posts jenseits von Atomkraft- und Energiethemen)


Dalia Konyatchkova
https://www.facebook.com/dalia.konyatchkova

1. (Bezogen auf die Behauptung, ich hätte Wendland als "Rechtspopulistin" entlarvt)


2. - keine öffentlich zugänglichen Infos - 

3. Immer wieder bei Tomas Spahn auf Facebook zu sehen, liked auch seine antimuslimische Stimmungsmache und Verleumdung von in der Öffentlichkeit stehenden Muslimen

https://www.facebook.com/tomas.spahn/posts/1147353392001159 





Cornelia Kuhs 
https://www.facebook.com/cornelia.kuhs.56 

1.



2. In der Like-Liste: Imad Karim, Torsten Heinrich (rechtslibertärer Autor im Juwelen-Verlag, "eigentümlich frei"-Autor, bis 2014 Mitglied in der AfD); Abonnements: Bettina Röhl, David Harnasch, Alexander Schaumburg



vermutlich die gleiche Cornelia Kuhs als Kommentatorn bei "Achse des Guten", gegen Lamya Kaddor gerichtet: 
http://www.achgut.com/artikel/0039599 

3.  Eine "zwanghafte politische Korrektheit" benachteiligt laut Kuhs die Deutschen gegenüber "einigen Volksgruppen":
https://www.facebook.com/cornelia.kuhs.56/posts/907469352645916



"Gutmenschen" fördern undankbare Syrer, die besser arbeiten sollten:
https://www.facebook.com/cornelia.kuhs.56/posts/905585699500948 


Ein sicher sehr wichtiges Thema der deutschen Innenpolitik:
https://www.facebook.com/cornelia.kuhs.56/posts/985727951486722


Peter Merbt 
https://www.facebook.com/peter.merbt.7 
Dem Namen und Facebook-Profilfoto nach zu schließen der Sohn des DDR-"Heimatschriftstellers" "Martin Selber". 

1. (in Bezug auf meinen ersten Wendland-kritischen Text) 

 aus dem gleichen Unterthread: 


2. - keine offene Like-Liste - 

"Mag" den rechtsextremen Antaois-Verlag (Inhaber: Götz Kubitschek): 
https://www.facebook.com/peter.merbt.7/posts/1578882778802112:0 


Auch Kubitschek-Fan: 
https://www.facebook.com/peter.merbt.7/posts/1617583464932043


Für die AfD/ Beatrix von Storch:
https://www.facebook.com/peter.merbt.7/posts/1588433164513740

Sorgt sich um abträgliche Darstellung der AfD im Schulunterricht:
https://www.facebook.com/afd.magdeburg/posts/1180857805271280



Pro Pegida: 
https://www.facebook.com/peter.merbt.7/posts/1082362591787469



Offenbar Lektüre des besonders islamophoben "Politically Incorrect", kurz "PI-News":
https://www.facebook.com/peter.merbt.7/posts/1554202154603508


Dazu "achgut"-Leser:
https://www.facebook.com/peter.merbt.7/posts/1543924448964612



Sympathien für Identitäre:
https://www.facebook.com/peter.merbt.7/posts/1594736030550120



3. Islam-feindlich
https://www.facebook.com/photo.php?fbid=1544570545566669&set=a.438443659512702.104176.100000412165293&type=3


Der gute Generalverdacht:
https://www.facebook.com/peter.merbt.7/posts/1544528025570921



Hate-Speech als bloßes Konstrukt:
https://www.facebook.com/peter.merbt.7/posts/1550252068331850



Alexander Meschnig 
https://www.facebook.com/profile.php?id=100009867182491
Autor bei "Achse des Guten"
Weiterveröffentlichung seiner "achgut"-Artikel u.a. als Gastartikel auf Philosophia perennis

1. (Zitiert übrigens nicht meine "Selbstbeschreibung", sondern aus der weinerlichen, männerrechtlichen "Wikimannia", die für so manches offenbar keinerlei Belege nötig hat...)


2. (Likeliste sehr kurz, wenig FB-Informationen)

Ersatzweise aus einem "achgut"- Artikel von Alexander Meschnig:
"Wer nach Nizza, Paris, Ansbach, Würzburg, Berlin oder zuletzt Manchester und London immer noch glaubt, die große Gefahr in Deutschland seien PEGIDA, die AFD, Trump oder allgemein die „Rechten“, befand sich die letzten Jahre entweder im Wachkoma, hat gar nichts begriffen oder versucht seine Ideologie, gegen alle Realitäten und täglichen Gegenbeweise bis zum bitteren Ende aufrechtzuerhalten. Die deutsch-jüdische Philosophin Hannah Arendt sah im „Verlust an Wirklichkeit“ die größte Gefahr für die Moderne. Dieser Realitätsverlust hat insbesondere in den vergangenen beiden Jahren in Deutschland dramatische Ausmaße angenommen.
Alle kulturellen und sozialen Errungenschaften, die eine Gesellschaft über einen langen Zeitraum hervorbringt, können auch wieder verloren gehen. Die historische Erfahrung zeigt, dass ein Zusammenspiel unterschiedlichster Faktoren jederzeit den Verlust sicher geglaubter Werte (materieller wie immaterieller) mit sich bringen kann. Nichts ist jemals gesicherter Besitz, keine gesellschaftliche Entwicklung, die nicht rückgängig gemacht werden kann, vor allem dann, wenn praktisch niemand mehr bereit ist, sich für die eigenen Werte einzusetzen. Denn Werte sind nur deswegen Werte, weil – wie der Althistoriker Egon Flaig [revisionistischer, islamophober Historiker] zurecht erinnert – Menschen bereit waren (und sind), Opfer für sie zu bringen [...]."


Rezeption eines (weiteren) "achgut".Artikels von Meschnig durch die AfD:
https://www.facebook.com/afdfreundekinzigtal/posts/1822225044672497


3. FN-"Versteher":
https://www.facebook.com/permalink.php?story_fbid=425061577832745&id=100009867182491

                                                                           [...] 

Andreas Neuss 
https://www.facebook.com/andreas.neuss?fref=ufi

1.

2. Auswahl an Facebook-Likes: Björn Höcke, Julien Wiesemann (AfD), Jens Eckleben (AfD), Solidarität mit der AfD, Blaueswunder, eigentümlich frei, AfD, Birgit Kelle, Preussischer Anzeiger


 3. In der "Opposition" mit Akif Pirinçci:

https://www.facebook.com/andreas.neuss/posts/10206673682255240